Aktuelles für Schmerzpatienten

von Zerbor auf stock.adobe.com
von Zerbor auf stock.adobe.com



Wir suchen das Vereinsmaskottchen!

Beim SHG-Leiter-Workshop im September 2022 kam der Wunsch auf, ein Vereinsmaskottchen zu suchen. Dieses sollte eine Figur, Tier o. ä. sein und einen Namen haben sowie ein Motto. Beispiel: Der Frosch Hippo: „...weil auch die kleinen Sprünge zählen."

Bitte senden Sie uns Ihren Vorschlag bis zum 31.12.2022 an diese Mailadresse: meyer@hamburg.schmerzlos-ev.de

Wir loben für den besten Vorschlag, der von unserer Jury ausgewählt wird, eine kostenlose Jahresmitgliedschaft aus. Die zweit- und drittbesten Vorschläge erhalten je eine SchmerzLOS-Tasche.

Also ran ans Nachdenken!


Beim Einkaufen UVSD SchmerzLOS e.V. unterstützen

Bild von Niek Verlaan auf Pixabay
Bild von Niek Verlaan auf Pixabay

Ganz ohne zusätzliche Kosten können Sie die Patientenorganisation UVSD SchmerzLOS e. V. unterstützen, indem Sie Ihre Online-Einkäufe über das Portal „Gooding“ abwickeln. Der Käufer sucht sich einen der über 1600 Prämienshop aus. Man wählt vor dem Kauf eine Organisation aus, den man mit einer Prämie unterstützen möchte; in diesem Fall UVSD SchmerzLOS e. V. Der Kauf wird wie immer über den jeweiligen Onlineshop abgewickelt, und die gewählte Organisation erhält eine Prämie. Zur Erleichterung kann der Nutzer die Gooding-Toolbar in seinem Browser installieren. Gooding garantiert die Einhaltung der Datenschutzvorschriften. Das Ganze kostet keinen Cent extra, denn die Prämien kommen von den Unternehmen.

 

Smile.Amazon unterstützt UVSD SchmerzLOS e. V.
Wer auf der Plattform Amazon Einkäufe tätigt, kann ohne Mehrkosten einen geringen Anteil des Umsatzes für UVSD SchmerzLOS . V. generieren.

 

Dazu kaufen Sie bei smile.amazon.de ein. Dort erhalten Sie die gleiche Auswahl, gleiche Preise, gleiche Vorteile, die Sie von Amazon kennen. Sie wählen die gemeinnützige Organisation aus, die Sie unterstützen wollen. Amazon überweist dann 0,5% der Summe Ihrer qualifizierten Einkäufe aus eigener Tasche - ohne Extrakosten für Sie.   

Neue Selbsthilfegruppe in Berlin

Am 29.10.2022 gründet UVSD SchmerzLOS e. V. eine neue Selbsthilfegruppe in Berlin.

Lesen Sie hier die Einladung. Wir freuen uns auf Sie!

Download
Patientenforum-Berlin.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.9 MB

Patiententag beim Deutschen Schmerzkongress mit UVSD SchmerzLOS e.V.

Am 22.10.2022 findet im Dorinthotel in Mannheim der diesjährige Patiententag beim Schmerzkongress statt. Einen Vortrag werden Dr. Nicolas Jakobs und Heike Norda zum Thema "Der mündige Patient" halten. UVSD SchmerzLOS e.V. und die Deutsche Migräneliga sind auch an der inhaltlichen Planung des Patiententags beteiligt. Wir danken der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. sehr, dass es möglich ist, diesen Patiententag unabhängig, also ohne die Beteiligung der Industrie stattfinden zu lassen.

Lesen Sie hier das Programm.

Download
Patiententag_2022_Flyer_v4.pdf
Adobe Acrobat Dokument 945.8 KB

Beratungsangebot für Menschen mit Steißbeinschmerzen

Es gibt ein neues Beratungsangebot für Menschen mit Steißbeinschmerzen:

www.steissbeinschmerzenhilfe.de

Lesen Sie dazu auch den Artikel in der neuen SchmerzLOS AKTUELL 3/2022.


Psychosoziale Beratung wird gut angenommen

„Es ist ein Erfolg, dass sich unsere Zielgruppe überhaupt an die Beratung wendet!“

Patientenvereinigung UVSD SchmerzLOS e.V. ist erfreut über Inanspruchnahme ihres Angebots

Die Psychosoziale Beratung der Unabhängigen Vereinigung aktiver Schmerzpatienten in Deutschland, SchmerzLOS e.V., wird ein halbes Jahr nach Einführung gut angenommen: „Mittlerweile erreichen mich regelmäßig mehr als zehn Anfragen pro Monat“, erklärt aktuell Dennis Riehle, der das Angebot verantwortet und ehrenamtlich durchführt. „Insbesondere bei der Suche nach einem passenden Facharzt benötigen viele Ratsuchende entsprechend Unterstützung. Aber auch in ganz praktischen Fragen des Umgangs mit der eigenen Erkrankung im Alltag besteht reger Hilfebedarf“.

 

Lesen Sie hier weiter.

 


Wege aus dem Schmerz

Das unabhängige Verlagshaus Mediaplanet veröffentlichte am 23.06.2022 eine Kampagne unter dem Titel „Wege aus dem Schmerz“. Auch wir haben uns in dieser Ausgabe redaktionell beteiligt. Interessierte können online das E-Paper auf YUMPU oder die Artikel auf www.gesunder-koerper.info lesen.


„Meine Kopfsache“ - Website für Kinder und Jugendliche mit Kopfschmerzen geht online

Immer mehr Kinder und Jugendliche in Deutschland klagen über Kopfschmerzen. Meist liegt keine andere Krankheit zu Grunde und die Kinder fragen sich: was nun? Was kann ich tun? Wer hilft mir? Und auch die Eltern sind hilflos. Wie können sie ihren kopfschmerzgeplagten Kindern helfen?  Antworten auf diese Fragen gibt ein neues Online-Selbsthilfe-Portal: „Meine Kopfsache“! Die Website hilft schmerzgeplagten Kindern und Jugendlichen und ihren Familien die Schmerzen in den Griff zu bekommen.

„Meine Kopfsache“ ist ein gemeinsames Projekt des Deutschen Kinderschmerzzentrums an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln – Universität Witten/Herdecke, der Patientenorganisation UVSD SchmerzLOS e.V. und der Techniker Krankenkasse (TK).  Neben leicht verständlichen Erklärungen zur Entstehung von Kopfschmerzen soll das Portal alltagspraktische Strategien für den aktiven Umgang mit Kopfschmerzen vermitteln, die in Akutsituationen sofort direkt angewendet werden können. Ziel der neu erlernten Strategien ist es, die Anzahl an Kopfschmerztagen zu senken, Beeinträchtigungen im Alltag zu reduzieren und damit einer Chronifizierung vorzubeugen.

Lesen Sie die vollständge Pressemitteilung hier.

Hier geht es zur neuen Website.


Neues Vorstandsmitglied

Helge Libera wurde satzungsgemäß bis zu Vorstandswahl 2023 in den Vorstand berufen, nachdem Dr. Harald Lucius von seinem Vorstandsamt zurückgetreten ist. "Wir freuen uns, dass wir einen Experten für Buchhaltung und weitere Aktivitäten gewinnen konnten", sagt die Vorsitzende Heike Norda. Helge Libera unterstützt den Vorstand bereits seit Anfang des Jahres 2022.


Neuer Podcast

Eine neue Podcast-Ausgabe "Schmerz to go" der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. mit Beteiligung von UVSD SchmerzLOS e. v. ist erschienen. Sie können ihn hier anhören. Freuen Sie sich auf die Beiträge von verschiedenen Patientenorganisationen!


„Mehr Transparenz in der ÄrztIn-PatientIn-Kommunikation“ wünscht sich Heike Norda

 

Der Newsletter der Forschungsgruppe "Treatment expectation" (Behandlungserwartungen) aus Essen berichtet:

 

"Wir haben die Vorsitzende der unabhängigen Vereinigung aktiver Schmerzpatienten in Deutschland SchmerzLOS e.V. in Neumünster nach ihren Erfahrungen gefragt, wie TherapeutInnen und PatientInnen besser zusammenarbeiten können. Ihre konkreten Ideen und Wünsche auch zur Beteiligung von PatientInnen in der Wissenschaft lesen Sie im Interview. Heike Norda ist selbst seit Jahrzehnten Schmerzpatientin."

 

Lesen Sie hier weiter.

Hier können Sie sich für den Newsletter der Forschungsgruppe um Frau Prof. Bingel anmelden.

 


Neue Geschäftsstelle in Neumünster


 

UVSD SchmerzLOS e. V. hat seit Anfang Januar die neue Geschäftsstelle bezogen. Bisher gab es drei Adressen in Lübeck und Bad Schwartau, an denen der Verein vertreten war. Nun konnte alles an einen Ort gebracht werden. Die Adresse der Geschäftsstelle ist:

UVSD SchmerzLOS e. V.
Fürsthof 24
24534 Neumünster

 

Die neue Telefonnummer lautet:

043 21 – 877 62 55.

 

Ein weiterer Vorteil des neuen Büros ist, dass nun alle ehrenamtlich Tätigen, die den Vorstand bei den umfangreichen Verwaltungstätigkeiten helfen möchten, ungehindert und autark in den neuen Räumen arbeiten können. Den anstrengenden Umzug Ende Dezember bewältigten Nicolas Jakobs, Helge Libera und Heike Norda gemeinsam.

 

Der erste Ehrenamtliche, der sich in die Buchhaltungsvorgänge einarbeitet, ist Helge Libera, Mitglied des erweiterten Vorstands. Aus Hannover reiste er bereits für mehrere „Arbeitswochenenden“ an.

 

„Wir achten bei der Vereinsarbeit verstärkt auf die Nachhaltigkeit“, sagte die Vorsitzende Heike Norda. Deswegen wurden die wichtigsten benötigten Möbel bei einem gemeinnützigen Verein gebraucht gekauft. „Uns fehlen aber noch ein Besprechungstisch mit Stühlen und Rollos. Dafür möchten wir zu Spenden aufrufen“, sagte die Vorsitzende. Ansonsten funktioniere die neue Geschäftsstelle schon ganz gut. Helge Libera, der ehrenamtlich dort wirkt, sagte: „In den neuen Räumlichkeiten kommt man gut voran in der Vereinsarbeit.“

 

Das Spendenkonto lautet:

Spendenkonto:

UVSD SchmerzLOS e. V.

VR-Bank Altenburger Land eG

IBAN: DE78 8306 5408 0004 7501 87

BIC: GENODEF1SLR

 

Unter https://www.uvsd-schmerzlos.de/verein/spenden/ können Sie auch über Paypal spenden.

 


11. Enzensberger Schmerztag(e)

11. Enzensberger Schmerztag(e)
11. Enzensberger Schmerztag(e)

Bei den 11. Enzensberger Schmerztagen im Allgäu referierte die Vorsitzende von UVSD SchmerzLOS e. V. und trug die Erfahrungen von Schmerzpatienten dem Fachpublikum vor.

 

Unter https://youtu.be/pX6TNj14k6k  ist ein Video über die Veranstaltung zu sehen.

 

Hier die vollständige Pressemitteilung der Fachklinik Enzensberg:

Hier die vollständige Pressemitteilung der Fachklinik Enzensberg:...
Die 11. Auflage der Enzensberger Schmerztag(e) an der m&i-Fachklinik Enzensberg war ein voller Erfolg – trotz besonderer Vorzeichen: Pandemiebedingt waren am 20. November 2021 nur die Referierenden unter Einhaltung der 2-G-Plus-Regel vor Ort. Die Möglichkeiten der Digitalisierung via Live Stream boten jedoch ein hohes Maß an fachlichem Input, dem mehr als 160 Teilnehmende aus den Bereichen Medizin, Therapie, Psychologie und Pflege am heimischen Rechner folgen konnten.
Bereits zum 11. Mal fanden unter Leitung dem nach über 20 Jahren an der Spitze des Interdisziplinären Schmerzzentrums scheidenden Chefarzt Dr. Klaus Klimczyk, seinem Nachfolger Dr. Martin Steinberger und des Kaufmännischen Direktors Alexander Heim die Enzensberger Schmerztag(e) statt. Unter dem Titel „Früher war alles besser? Oder: Zurück in die Zukunft?“ wurde gemeinsam ein kritischer Blick auf die Interdisziplinäre Multimodale Schmerztherapie (IMST) im Allgemeinen und die Umsetzung in der m&i-Fachklinik Enzensberg im Besonderen geworfen. Zudem wurde diskutiert, welchen Aufschluss die Erfahrungen der zurückliegenden Jahre der Pandemie für die künftige Arbeit mit den Patient:innen geben können und wie mit den Erkenntnissen der Wissenschaft eine fundierte Zukunftsperspektive skizziert werden kann.
Den Auftakt der hochkarätigen Fachveranstaltung gestaltete Prof. Dr. Thomas Weiß vom Institut für Psychologie, Lehrstuhl für Klinische Psychologie, in Jena mit seinem Vortrag „Die Einflüsse der Schmerzforschung auf die IMST – wie sieht die Schmerztherapie von morgen aus?“
Die Teilnehmenden erhielten darüber hinaus Einblicke in die Schmerzpsychotherapie, die Ernährungswissenschaft sowie über die schmerztherapeutische Praxis bis hin zum Einsatz von Apps. Unter dem Titel „Visionen für eine sektorübergreifende Schmerzmedizin“ stellte Dr. Eva Bartmann, Fachärztin für Anästhesiologie, Spezielle Schmerztherapie vom Schmerzzentrum Neu-Ulm, mögliche Ansätze für eine bessere Zusammenarbeit zwischen ambulanter und stationärer Schmerzmedizin vor. Der Ansatz passte gut zum Konzept der Fachveranstaltung, die von einer generalistischen Herangehensweise und dem interdisziplinären Austausch auf Augenhöhe geprägt war.
Ein weiterer Programmhöhepunkt war die Präsentation der Patientenvertreterin Heike Norda vom Selbsthilfeverein SchmerzLOS. Die Schmerzpatientin brachte den Tagungsteilnehmenden die Ergebnisse einer von ihr organisierten Patientenumfrage näher. Fazit: Die übermittelten Antworten unterstreichen den Enzensberger Ansatz der Schmerztherapie. Chefarzt Dr. Klaus Klimczyk: „Wir möchten Schmerzmedizin mit Freude anbieten und unsere Patient:innen so gut wie möglich dabei unterstützen, diese Freude in ihr Leben zu tragen.“ „An diesem Prinzip wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Wir nehmen unsere Patient:innen ernst und erarbeiten gemeinsam mit einem großen Spektrum an erfahrenen Mitarbeitenden und Therapiebausteinen individuelle Methoden zur Verbesserung der Schmerzerkrankung. Das funktioniert besonders gut in einer wohltuenden inspirierenden Atmosphäre, wie man sie hier in der m&i-Fachklinik Enzensberg erlebt“, ergänzt Dr. Martin Steinberger, der zum 1. Januar 2022 die Nachfolge antreten wird. Bis dahin werden die beiden Mediziner die Fachabteilung unter kollegialer Leitung führen. Dr. Martin Steinberger unterstreicht, die Einrichtung anschließend weiter im sich Bewährenden führen zu wollen: „Dahinter steht das Bekenntnis zur Zusammenarbeit mit den zu Therapierenden und die Zielsetzung, den Patient:innen vor allem dabei zu helfen, sich selbst helfen zu können.“

Podcast "Schmerz: Selbsthilfe und Patienteninformation"

der Podcast der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.
der Podcast der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.

Teilnehmer dieser Episode: Heike Norda, Schmerzlos e.V. Dr. med. Martin v. Wachter, Arbeitskreis Patienteninformationen Prof. Winfried Meißner, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft Thomas Isenberg, Geschäftsführer Deutsche Schmerzgesellschaft.

https://podcasts.apple.com/de/podcast/schmerz-to-go/id1581419396?l=en





Schmerzenssache: Ein Podcast mit und über Schmerzen

Bild von Karolina Grabowska auf Pixabay
Bild von Karolina Grabowska auf Pixabay

Unter https://schmerz.fm/index.php finden Sie etliche Folgen des Podcasts, in dem sich Lisa und Jürgen über Schmerzen und den Umgang damit unterhalten.

 




Comic: Eine Geschichte über den Schmerz

Der Comic  wurde entwickelt um Schmerzen auf eine einfache, anschauliche Art zu erklären. Seit März 2021 gibt es nun auch die Deutsche Comic-Version. Schauen Sie rein, nutzen Sie ihn und verbreiten Sie ihn kostenlos weiter!

 

https://www.fachklinik-enzensberg.de/fileadmin/Fachklinik_Enzensberg/PDF/Fachbeitraege/EINE_GESCHICHTE_UBER_DEN_SCHMERZ.pdf











Bild von httpsmegapixel.click - CC0 photos for free auf Pixabay
Bild von httpsmegapixel.click - CC0 photos for free auf Pixabay

Wichtige Information zu Metamizol (Produktnamen z. B. Novalgin, Novaminsulfon)


Die Zulassungsinhaber metamizolhaltiger Arzneimittel informieren in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über Fälle eines arzneimittelbedingten Leberschadens (drug-induced liver injury, DILI) unter der Behandlung mit Metamizol.

 

Es wurden Fälle eines arzneimittelbedingten Leberschadens (drug-induced liver injury, DILI) unter der Behandlung mit Metamizol berichtet.

Patienten sollten darüber aufgeklärt werden,

  • wie sie Frühsymptome erkennen, die auf einen arzneimittelbedingten Leberschaden hinweisen.
  • die Einnahme/ Anwendung von Metamizol zu beenden, sobald solche Symptome auftreten, und sich an einen Arzt zu wenden, um die Leberfunktion zu prüfen und zu überwachen.

Quelle: Gelbe Liste

Stand: 15.12.2020




Das bio-psycho-spziale Modell - Erklärung chronischer Schmerzerkrankungen

Das Deutsches Kinderschmerzzentrum der Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln hat ein Video zum bio-psycho-sozialen Schmerzmodell für Junge Erwachsene erstellt und auf dem Youtube-Kanal des APPLAUS Projektes hochgeladen.

Der Beitrag zur Erklärung chronischer Schmerzerkrankungen nimmt am Fast Forward Science Webvideo-Wettbewerb 2020 teil. Hier können Sie das Video ansehen.

 

HN 21.07.2020

 





Warnhinweis - Pregabalin

Bild von httpsmegapixel.click - CC0 photos for free auf Pixabay
Bild von httpsmegapixel.click - CC0 photos for free auf Pixabay

Pregabalin wird gegen Nervenschmerzen, Epilepsie (bei dieser Diagnose als Zusatztherapie) und generalisierte Angststörung eingesetzt. Manche Ärzte verschreiben es aber auch bei anderen Diagnosen, obwohl dieser Wirkstoff dafür keine Zulassung hat.

 

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft veröffentlichte einen Arzneimittelbericht, in dem auf das Abhängigkeitspotential von Pregabalin (Produktname z. B. Lyrica®) hingewiesen wurde.

Lesen Sie hier weiter...
Pregabalin wird gegen Nervenschmerzen, Epilepsie (bei dieser Diagnose als Zusatztherapie) und generalisierte Angststörung eingesetzt. Manche Ärzte verschreiben es aber auch bei anderen Diagnosen, obwohl dieser Wirkstoff dafür keine Zulassung hat.

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft veröffentlichte einen Arzneimittelbericht, in dem auf das Abhängigkeitspotential von Pregabalin (Produktname z. B. Lyrica®) hingewiesen wurde. Dies trifft vor allem bei Patienten mit begleitender Substanzabhängigkeit (insbesondere bei Einnahme von Opioiden, also bestimmten stark wirksamen Schmerzmitteln) zu. Es wird dabei empfohlen, Pregabalin bei Patienten mit vorbestehender Substanzabhängigkeit zu vermeiden und falls die Therapie erforderlich ist, den Patienten engmaschig bezüglich Fehlgebrauch zu beobachten. Möglicherweise kann der Arzt die Gabe von Gabapentin in Erwägung ziehen. Aber auch Gabapentin kann bei drogenabhängigen Patienten zu lebensbedrohlichen Nebenwirkungen führen. Lebensbedrohliche Komplikationen bei Vergiftungen sind in Einzelfällen bei Einnahme von Pregabalin bei Mischkonsum von Benzodiazepinen (bestimmte angsthemmende Beruhigungsmittel), Alkohol und anderen Drogen beschreiben worden.

Sollten Sie Pregabalin von Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin verschrieben bekommen haben, sprechen Sie mit ihm / ihr vertrauensvoll über diese Warnung. Bitte setzen Sie keinesfalls ohne Rücksprache mit Ihrem verordnenden Arzt das Medikament eigenständig ab! Verändern Sie die Dosis nicht ohne Rücksprache!

HN 31.03.2020