
Schauen Sie immer mal wieder in die Umfragen!

Schmerz – eine Herausforderung: Ein Ratgeber für Betroffene und
Angehörige
Der bewährte Ratgeber für Schmerzpatienten und ihre Angehörigen ist in der 4. Auflage im
Springerverlag neu erschienen. Die Herausgeber sind Thomas Isenberg, Heike Norda, Vorsitzende von UVSD SchmerzLOS e. V., und Dr. Martin von Wachter.
Gehen Sie aktiv mit
Ihrer Schmerzerkrankung um!
Dieses Buch hilft Betroffenen mit einer Schmerzerkrankung, sich gezielt professionelle Hilfe zu
suchen und zu finden. 60 führende Schmerzexperten teilen in diesem Schmerzratgeber ihr Wissen rund um das Thema Umgang mit dem Schmerz. Betroffene und Angehörige erfahren so alles über die
körperlichen, psychischen und sozialen Zusammenhänge von Schmerz aus Sicht der aktuellen Schmerzmedizin und Schmerzpsychologie. Nur so kann die Schmerzbehandlung motiviert und eigenverantwortlich
mitgestaltet werden.
Neu ist, dass eine Betroffene als Mit-Herausgeberin diese Ausgabe mit gestaltet hat.
Hier erreichen Sie den Bestellbereich des Springerverlages.
Beim Aktionstag gegen den Schmerz gab es etliche Veranstaltungen, an denen SchmerzLOS-Mitglieder beteiligt waren.. In Berlin, Freiburg, Kiel und Lübeck gab es Informationsveranstaltungen mit SchmerzLOS-Beteiligung.
Die Vorsitzende Heike Norda nahm an der bundesweiten Online-Pressekonferenz teil, die von der Schmerzgesellschaft ausgerichtet wurde. Sie beklagte die immer schlechter werdende Versorgungslage für Menschen mit chronischen Schmerzen.
Mit der DGPSF, der Deutschen Gesellschaft für Psychologische Schmerztherapie und -Forschung, besteht seit Jahren eine gute Zusammenarbeit. Lesen Sie hier den persönlichen Brief der Vorsitzenden Heike Norda an die Mitglieder der DGPSF.
Selbsthilfe für Betroffene von chronischen Schmerzen: Austausch und ehrenamtliches Engagement für die Belange der Gruppe.
Genau dafür steht Heike Norda seit mehr als 20 Jahren mit dem UVSD SchmerzLOS e.V.
Aktiv für chronisch Schmerzbetroffene in Selbsthilfegruppen und als durchsetzungskräftige Organisation in der Leitlinienarbeit, bei Studien und in der Politik.
Doch was passiert in den Gruppentreffen und wie unterstützen sich Betroffene gegenseitig im Umgang mit Schmerzerkrankungen? Schauen Sie hier auf die Website von Nils Wommelsdorf. Dort finden Sie auch den Link zum Podcast.
Bild: Nils Wommeldorf
Am jährlichen Aktionstag gegen den Schmerz fanden bundesweit Veranstaltungen statt, auch unter Teilnahme von SchmerzLOS-Mitgliedern..
Krisen und Chancen
Unter diesem Titel stand die DGPSF-Tagung in diesem Jahr. Die Vorsitzende von UVSD SchmerzLOS e. V. nahm auf Einladung teil. Bei einer Podiumsdiskussion konnte sie auf die Nöte der Schmerzpatienten, die nur schwer Termine für eine (Schmerz-)Psychotherapie bekommen, aufmerksam machen.
Hier hat die DGPSF unsere Bitte um Unterstützung veröffentlicht.
Ein Meilenstein: Unter Leitung der Deutschen Schmerzgesellschaft und mit zwölf weiteren Fachgesellschaften sowie Patient:innenorganisationen wurde erstmals eine Leitlinie zur stationären interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie (IMST) bei Kindern erstellt. Sie soll nicht nur die Qualität der stationären IMST verbessern, sondern auch eine qualitativ minderwertige Versorgung verhindern. UVSD SchmerzLOS e. V. war auch an der Leitlinie beteiligt.
Die konsensbasierte S2k-Leitlinie „Stationäre Interdisziplinäre Multimodale Schmerztherapie (IMST) bei Kindern und Jugendlichen“, ist mit einer Langfassung, einer Kurzfassung sowie einem Methodenreport auf der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlich medizinischen Fachgesellschaften, AWMF, unter: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/145-006 veröffentlicht. Eine Version für Patientinnen und Patienten soll folgen.
Das Gesetz zur Anpassung der Krankenhausreform wurde Anfang März 2026 im Deutschen Bundestag beschlossen. Offenbar war es trotz vieler Bemühungen der Deutschen Schmerzgesellschaft und der Patientenorganisationen wie UVSD SchmerzLOS e. V. politisch nicht gewollt, eine Leistungsgruppe Schmerz einzuführen. Wir bleiben am Ball, um zu beobachten, welche Auswirkungen diese Reform auf die stationäre Versorgung von Schmerzpatienten hat.
Lesen Sie hier mehr zur Reform!
Urteil: Medizinische Gutachter entscheiden selbst über Begleitpersonen
Ärzte können als Gerichtsgutachter in der Regel selbst entscheiden, ob sie die betroffene Person alleine oder im Beisein einer Vertrauensperson begutachten möchten. Anderes gilt nur, wenn das Gericht eine bestimmte Anweisung gegeben hat, wie das Oberlandesgericht (OLG) Köln entschied.
Ärzte können als Gerichtsgutachter in der Regel selbst entscheiden, ob sie die betroffene Person alleine oder im Beisein einer Vertrauensperson begutachten möchten. Anderes gilt nur, wenn das Gericht eine bestimmte Anweisung gegeben hat, wie das Oberlandesgericht (OLG) Köln in einem schriftlich veröffentlichten Beschluss entschied.
Lesen Sie hier weiter.
Sie können UVSD SchmerzLOS e. V. unterstützen, wenn Sie vor Ihrem Online-Einkauf auf die Plattform gooding.de gehen, dort UVSD SchmerzLOS als zu unterstützenden Verein auswählen und dann in Ihrem Onlineshop bestellen. Der Verein erhält ohne Mehrkosten für Sie einen prozentualen Anteil an Ihrem Umsatz. Dies funktioniert etwa bei Ebay, Deutsche Bahn, Hugendubel, Rewe, Mediamarkt und vielen anderen. Hier der Link zu Gooding.
Die Vorsitzende von UVSD SchmerzLOS e. V., Heike Norda, ist für den G-BA im Unterausschuss Bedarfsplanung sowie für die AG Neuregelungen benannt worden. Der Gemeinsame Bundesausschuss ist das höchste Gremium im deutschen Gesundheitswesen. Im Unterausschuss Bedarfsplanung werden die Rahmenvorgaben für die haus- und fachärztliche Versorgung sowie für die stationäre Versorgung festgelegt.
Viele ältere Menschen leiden unter Schmerzen. Hierzu ist eine neue Leitlinie erschienen, an der Beauftragte von UVSD SchmerzLOS e. V. mitgearbeitet haben. Diese Leitlinie hat einen offiziellen Charakter und ist von der AWMF (Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Medizinischer Fachgesellschaften) genehmigt worden.
Lesen Sie hier die Patientenversion:
Überarbeitete Bücherliste
Wir haben unsere Bücherliste überarbeitet. Die von uns empfohlenen Bücher finden Sie hier.
Das Schmerz-Zentrum Mainz wird ab 2026 unter der Leitung des Managements der Klinik stehen. Wir freuen uns, dass der Fortbestand der Schmerz-Klinik gerettet ist.
Wofür brauchen wir 500 Mitglieder?
Wir möchten Mitglied in der Dachorganisation BAG Selbsthilfe werden. Deren Mitglieder erhalten viele Hilfen wie bei der Antragstellung auf Fördergelder, aber auch mehr Mitsprache in politischen
Gremien. Helfen Sie uns dabei und werben Sie neue Mitglieder!
Hier können Sie unseren Mitgliedsantrag herunterladen oder eine Geschenkmitgliedschaft beantragen.
Wussten Sie es schon? Sie können jetzt eine Mitgliedschaft von UVSD SchmerzLOS e. V. verschenken und unterstützen uns dabei, weiterhin den Schmerzpatienten in Deutschland zu helfen!
Hier geht es zur Geschenk-Mitgliedschaft
Eine Mitgliedschaft bei UVSD SchmerzLOS e. V. ist ein sinnvolles und nachhaltiges Geschenk.
Hier können Sie die Aufzeichnung sehen.
DGAI, BDA und Deutsche Schmerzgesellschaft fordern: Schmerzmedizin muss Teil der Krankenhausreform sein
Die Uhr tickt: Schon in wenigen Monaten könnten eine Reihe von spezialisierten Schmerzstationen in Deutschland gezwungen sein, ihre Angebote
abzubauen oder gar ganz einzustellen. Grund ist die Krankenhausreform und die fehlende strukturelle Verankerung der Schmerzmedizin im neuen leistungsgruppenbasierten System. Die Deutsche
Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI), der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) und die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. fordern daher
gemeinsam eine sofortige politische Entscheidung: Die Schmerzmedizin muss Teil der Krankenhausreform sein. Noch in diesem Sommer muss die Reform nachgebessert und eine eigene Leistungsgruppe
„Spezielle Schmerzmedizin“ eingeführt werden – per Gesetz oder Rechtsverordnung.
Lesen Sie hier die ganze Pressemitteilung:
UVSD SchmerzLOS e.v. schließt sich den Forderungen an.
Hier lesen Sie die neue Pressemitteilung der Deutschen Schmerzgesellschaft.
UVSD SchmerzLOS e. V. sieht die Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen in Gefahr, weil Schmerztherapie bei der Krankenhausreform keine eigene
Leistungsgruppe erhält.
Der Vorstand fordert alle Politiker auf, sich für eine eigene Leistungsgruppe einzusetzen, damit sich die Versorgung nicht noch weiter verschlechtert.
Bitte lesen Sie hier weiter!
Nachtrag vom 10.07.2025:
Wir erhielten einige Antworten aus verschiedenen Bundesländern.
Lesen Sie hier weiter.
Die Versorgungsmedizin Verordnung, die regelt, welche Erkrankungen und Funktionseinschränkungen welchen GdB (Grad der Behinderung) zuerkannt bekommen, soll geändert werden. Diues sieht ein Referentenentwurf des BMAS vor, zu dem die maßgeblichen Verbände eine Stellungnahme abgeben konnten. Im Download sehen Sie die Stellungnahme von UVSD SchmerzLOS e. V. Noch immer ist es unserer Meinung nach nicht rechtssicher geregelt, wem sog. "außergewöhnliche Schmerzen" zuerkannt werden. Die Kannverordnung mit einer Erhöhung des GdB um 10 ist unserer Meinung nach zu wenig. Dem Teilhabeaspekt wird zu wenig Rechnungn getragen.
Podcast mit Dr. Sandra Christiansen und Heike Norda zu Fallsrtricken in der Kommunikation zwischen Behandlern und Schmerzpatienten.
Hören Sie hier mal rein!
Bewusstheit durch Bewegung!
Mitgliedern von UVSD SchmerzLOS e. v. bietet Christina Batzlaff in Molfsee bei Kiel für das Jahr 2025 einen Nachlass von 20 Prozent für die Unterrichtseinheiten in der "Funktionalen Integration"
nach der Feldenkrais-Methode an. Sie ist selbst Mitglied bei UVSD SchmerzLOS e. V.
Eine Einheit umfasst 45 Minuten und würde sich dann auf 64,00 € anstatt von 80,00 € belaufen.
Um die "Funktionale Integration" auszuprobieren, können alle Mitglieder eine ermäßigte Schnupperstunde von 30 Minuten für 30,00€ vereinbaren.
Bitte melden Sie sich hier dazu an!
Der Arbeitskreis Patientenorganisationen der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. vertritt fünf Patientenorganisationen – Migräne Liga e.V., Deutsche Fibromyalgie Vereinigung e.V., CRPS Netzwerk
gemeinsam stark e.V., UVSD SchmerzLOS e.V. und RLS e.V. Deutsche Restless Legs Vereinigung e.V. Vom 17.09.-07.10.2024 führten die Mitglieder des Arbeitskreises eine nicht repräsentative Umfrage
unter Menschen durch, die mit einer neurologischen und/oder einer Schmerzerkrankung leben. Die Umfrage beleuchtete die Herausforderungen, mit denen diese Menschen konfrontiert sind, und
erforschte ihre Empfindungen hinsichtlich des Verständnisses für ihre Erkrankung. Besonders im Fokus stand die Frage, ob und inwieweit eine Stigmatisierung aufgrund der persönlichen
gesundheitlichen Situation besteht.
Insgesamt gingen 1204 Antworten auf die Umfrage ein. 90,9 % der Befragten gaben an, sich aufgrund ihrer neurologischen Erkrankung und/oder Schmerzerkrankung stigmatisiert zu fühlen. Nur 9,1
% fühlen sich nicht von Stigmatisierung betroffen. Mangelndes Verständnis und Wissen über die Krankheit sowie deren Unsichtbarkeit werden als Hauptursache für Stigmatisierung angesehen, gefolgt
von dem Umstand, dass die individuelle Erkrankung eine Schmerzerkrankung ist, ferner wegen der konkreten Krankheitssymptome sowie wegen existierender Mythen und Missverständnisse über die
Krankheit.
Ein hohes Maß an Stigmatisierung erfahren also diejenigen Befragten, deren Störungen als "unsichtbar" gelten. Es mangelt somit nicht nur an allgemeinem Wissen über die einzelnen Krankheitsbilder,
sondern insbesondere auch an gesellschaftlichem Verständnis für nicht sichtbare Symptome. 27 % der Befragten gaben zudem an, dass ihnen das Gefühl vermittelt wird, dass die Erkrankung ihre eigene
Schuld sei.
Die ausführlichen Umfrageergebnisse finden Sie unter diesem Text.
Die Mitglieder des Arbeitskreises Patientenorganisationen der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. wünschen sich mehr Maßnahmen zur Vermeidung und zum Umgang mit Stigma. Großer Verbesserungsbedarf
besteht vor allem bei der Interaktion mit medizinischen Fachkräften, aber auch im Bereich des Arbeitslebens. Darüber hinaus ist es erforderlich, noch mehr und kontinuierlich Aufklärungsarbeit zu
den einzelnen Erkrankungen zu leisten, über Mythen und Missverständnisse aufzuklären und sich für mehr gesellschaftliches Verständnis für nicht sichtbare Symptome zu engagieren.
Etwa jedes sechste Kind in Deutschland ist von wiederkehrenden Bauchschmerzen betroffen. Hilfe bietet jetzt die neue, interaktive Website "Meine Bau(ch)stelle" des Deutschen Kinderschmerzzentrums. Die kostenfrei zugängliche Internetseite bietet erstmals evidenzbasierte und zugleich alters- und zielgruppenspezifisch aufbereitete Gesundheitsinformationen zu dem Krankheitsbild. Sie richtet sich an Grundschulkinder und Jugendliche mit Bauchschmerzen sowie ihre Eltern. Das teilt die Techniker Krankenkasse (TK), die die Entwicklung der Website unterstützt hat, anlässlich des bundesweiten "Aktionstags gegen den Schmerz" (4. Juni 2024) mit.
Lesen Sie das Interview mit der Vorsitzenden von UVSD SchmerzLOS e. V. zu diesem Thema, das für viele Kinder und deren Eltern wichtig ist.
Lesen Sie hier diesen Blogbeitrag!
Chronische Schmerzen verursachen nicht nur großes Leid bei den Betroffenen, sondern ebenfalls hohe Kosten im Gesundheitswesen, aber auch für die Volkswirtschaft durch häufige Fehltage, vorzeitige Berentungen und vieles mehr. Der Arbeitskreis Patientenorganisationen der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V., deren Sprecherin Heike Norda, Vorsitzende von UVSD SchmerzLOS e. V., ist, fordert anlässlich des Aktionstages gegen den Schmerz mehr Aufklärung der Öffentlichkeit, auch bei Kindern und Jugendlichen.
Lesen Sie das Statement!
Unter diesem Link finden die Betroffenen fundierte Aufklärung.
Podcast mit Heike Norda, der Vorsitzenden von UVSD SchmerzLOS e. V.
Sie ist Initiatoren des Vereins, unabhängige Vereinigung aktiver Schmerzpatienten in Deutschland, einem Verein, der zum einen Selbsthilfegruppen für Schmerzpatienten organisiert und sich außerdem
für eine bessere Versorgung von Menschen mit Schmerzerkrankungen einsetzt. Zum Beispiel durch eine bessere Integration von Patientinnenperspektiven in Forschungsprojekte rund um Schmerzen.
Wir haben mit ihr über ihre eigene Schmerzgeschichte gesprochen, über die Rolle von Eigeninitiative und Selbstwirksamkeit im Umgang mit Schmerzen diskutiert und auch darüber gesprochen, inwiefern
denn die Selbsthilfe einen wichtigen Beitrag in der Versorgung von Schmerzbetroffenen leisten kann.
Hören Sie hier mal rein!
Selbsthilfe und Patienteninformation der Deutschen Schmerzgesellschaft:
Verschiedene Schmerz-Selbsthilfegruppen stellen sich vor:
https://open.spotify.com/episode/1W66k05SOkeb1lq92yoDEq
Die SchmerzLOS-SHG Husum stellt sich vor:
https://hoerbar-selbsthilfe-in-nordfriesland.podigee.io/27-new-episode
Die AWMF-Leitlinie "Begutachtung von Menschen mit chronischen Schmerzen" wurde aktualisiert und veröffentlicht. Wir kritisieren, dass Betroffenenvertretungen nicht einbezogen wurden.
Lesen Sie unten den gesamten Kommentar.
Ärzte und Ärztinnen spielen bei der Therapie die zentrale Rolle. Doch auch die Psyche der Behandelten ist entscheidend. Wenn sie darauf vertrauen, dass die Behandlung wirkt, tut sie das auch
eher. Der sogenannte Placebo-Effekt kommt zum Tragen. Eine negative Erwartung hingegen kann den Behandlungserfolg sogar zunichtemachen, Nocebo-Effekt genannt. Das hat eine intensive Forschung der
letzten 30 Jahre eindeutig belegt. Im Online-PatientInnenforum zeigen Fachleute, wie Erkrankte diese Effekte nutzen oder umgehen können:
» Wie kann ich meine eigenen Erwartungen sinnvoll nutzen, um meine Behandlung zu verbessern – unabhängig von der Erkrankung und der Therapie?
» Was haben Noceboeffekte mit unerwünschten Wirkungen zu tun?
» Wie lese ich einen Beipackzettel richtig?
» Wie bereite ich mich auf ein Arzt-Gespräch vor?
Schauen Sie sich das Video an!
Hier finden Sie das Online-Forum mit diesen Experten:
» Prof. Dr. Ulrike Bingel, Neurologin und Leiterin des Zentrums für Schmerzmedizin, Universitätsklinik Essen: Was haben Erwartungen mit unserer Gesundheit und dem Therapieerfolg zu tun?
» Prof. Frank Erbguth, Präsident Deutsche Hirnstiftung: Warum Erwartungseffekte bei neurologischen Erkrankungen bedeutsam sind
» Prof. Sven Benson, examinierter Krankenpfleger, Medizinpsychologe und Leiter des Instituts für Didaktik in der Medizin, Universitätsklinikum Essen: Die Kommunikation zwischen Arzt und Patienten
ist ein entscheidender Faktor in der Therapie
» Heike Norda, Schmerzpatientin und Vorsitzende der unabhängigen Vereinigung aktiver Schmerzpatienten in Deutschland SchmerzLOS e.V.: Warum Patienten mit chronischen Schmerzen mehr über ihre
Erwartungen wissen sollten
» Prof. Winfried Rief, Psychologe und Psychotherapeut, Leiter der Klinischen Psychologie und Psychotherapie an der Universitätsklinik Marburg: Die Effekte der Behandlungserwartung gehen weit über
den Schmerz hinaus: aktuelle Befunde zur Depression und zu Herzoperationen
Das neue Vereinsmaskottchen ist Isi, der Igel. Sein Motto lautet: Dem Schmerz die Stacheln zeigen!
Danke an Katrin Meyer für diese tolle Idee. Der handgefertigte Igel stammt von Nicole Baumann. Auch ihr herzlichen Dank!
Seit Kurzem hat der SFB/TRR 289 einen eigenen Youtube-Kanal Auf diesem finden Sie aktuelle Videos über diese Forschergruppe und deren Forschung auf Deutsch und Englisch.
Die Filme finden Sie hier. Den Website-Bereich für Patienten finden Sie hier. Schauen Sie mal rein!
Es gibt ein neues Beratungsangebot für Menschen mit Steißbeinschmerzen:
www.steissbeinschmerzenhilfe.de
Lesen Sie dazu auch den Artikel in der neuen SchmerzLOS AKTUELL 3/2022.
Immer mehr Kinder und Jugendliche in Deutschland klagen über Kopfschmerzen. Meist liegt keine andere Krankheit zu Grunde und die Kinder fragen sich: was nun? Was kann ich tun? Wer hilft mir? Und auch die Eltern sind hilflos. Wie können sie ihren kopfschmerzgeplagten Kindern helfen? Antworten auf diese Fragen gibt ein neues Online-Selbsthilfe-Portal: „Meine Kopfsache“! Die Website hilft schmerzgeplagten Kindern und Jugendlichen und ihren Familien die Schmerzen in den Griff zu bekommen.
„Meine Kopfsache“ ist ein gemeinsames Projekt des Deutschen Kinderschmerzzentrums an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln – Universität Witten/Herdecke, der Patientenorganisation UVSD SchmerzLOS e.V. und der Techniker Krankenkasse (TK). Neben leicht verständlichen Erklärungen zur Entstehung von Kopfschmerzen soll das Portal alltagspraktische Strategien für den aktiven Umgang mit Kopfschmerzen vermitteln, die in Akutsituationen sofort direkt angewendet werden können. Ziel der neu erlernten Strategien ist es, die Anzahl an Kopfschmerztagen zu senken, Beeinträchtigungen im Alltag zu reduzieren und damit einer Chronifizierung vorzubeugen.
Lesen Sie die vollständge Pressemitteilung hier.
Hier geht es zur neuen Website.
Der Newsletter der Forschungsgruppe "Treatment expectation" (Behandlungserwartungen) aus Essen berichtet:
"Wir haben die Vorsitzende der unabhängigen Vereinigung aktiver Schmerzpatienten in Deutschland SchmerzLOS e.V. in Neumünster nach ihren Erfahrungen gefragt, wie TherapeutInnen und PatientInnen besser zusammenarbeiten können. Ihre konkreten Ideen und Wünsche auch zur Beteiligung von PatientInnen in der Wissenschaft lesen Sie im Interview. Heike Norda ist selbst seit Jahrzehnten Schmerzpatientin."
Lesen Sie hier weiter.
Hier können Sie sich für den Newsletter der Forschungsgruppe um Frau Prof. Bingel anmelden.
UVSD SchmerzLOS e. V. hat seit Anfang Januar die neue Geschäftsstelle bezogen. Bisher gab es drei Adressen in Lübeck und Bad Schwartau, an denen der Verein vertreten war. Nun konnte alles an einen Ort gebracht werden. Die Adresse der Geschäftsstelle ist:
UVSD SchmerzLOS e. V.
Fürsthof 24
24534 Neumünster
Die neue Telefonnummer lautet:
043 21 – 877 62 55.
Ein weiterer Vorteil des neuen Büros ist, dass nun alle ehrenamtlich Tätigen, die den Vorstand bei den umfangreichen Verwaltungstätigkeiten helfen möchten, ungehindert und autark in den neuen Räumen arbeiten können. Den anstrengenden Umzug Ende Dezember bewältigten Nicolas Jakobs, Helge Libera und Heike Norda gemeinsam.
Der erste Ehrenamtliche, der sich in die Buchhaltungsvorgänge einarbeitet, ist Helge Libera, Mitglied des erweiterten Vorstands. Aus Hannover reiste er bereits für mehrere „Arbeitswochenenden“ an.
„Wir achten bei der Vereinsarbeit verstärkt auf die Nachhaltigkeit“, sagte die Vorsitzende Heike Norda. Deswegen wurden die wichtigsten benötigten Möbel bei einem gemeinnützigen Verein gebraucht gekauft. „Uns fehlen aber noch ein Besprechungstisch mit Stühlen und Rollos. Dafür möchten wir zu Spenden aufrufen“, sagte die Vorsitzende. Ansonsten funktioniere die neue Geschäftsstelle schon ganz gut. Helge Libera, der ehrenamtlich dort wirkt, sagte: „In den neuen Räumlichkeiten kommt man gut voran in der Vereinsarbeit.“
Das Spendenkonto lautet:
Spendenkonto:
UVSD SchmerzLOS e. V.
VR-Bank Altenburger Land eG
IBAN: DE78 8306 5408 0004 7501 87
BIC: GENODEF1SLR
Unter https://www.uvsd-schmerzlos.de/verein/spenden/ können Sie auch über Paypal spenden.

Teilnehmer dieser Episode: Heike Norda, Schmerzlos e.V. Dr. med. Martin v. Wachter, Arbeitskreis Patienteninformationen Prof. Winfried Meißner, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft Thomas Isenberg, Geschäftsführer Deutsche Schmerzgesellschaft.
https://podcasts.apple.com/de/podcast/schmerz-to-go/id1581419396?l=en

Unter https://schmerz.fm/index.php finden Sie etliche Folgen des Podcasts, in dem sich Lisa und Jürgen über Schmerzen und den Umgang damit unterhalten.
Der Comic wurde entwickelt um Schmerzen auf eine einfache, anschauliche Art zu erklären. Seit März 2021 gibt es nun auch die Deutsche Comic-Version. Schauen Sie rein, nutzen Sie ihn und verbreiten Sie ihn kostenlos weiter!

Die Zulassungsinhaber metamizolhaltiger Arzneimittel informieren in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über Fälle eines arzneimittelbedingten Leberschadens (drug-induced liver injury, DILI) unter der Behandlung mit Metamizol.
Es wurden Fälle eines arzneimittelbedingten Leberschadens (drug-induced liver injury, DILI) unter der Behandlung mit Metamizol berichtet.
Patienten sollten darüber aufgeklärt werden,
Quelle: Gelbe Liste
Stand: 15.12.2020
Das Deutsches Kinderschmerzzentrum der Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln hat ein Video zum bio-psycho-sozialen Schmerzmodell für Junge Erwachsene erstellt und auf dem Youtube-Kanal des APPLAUS Projektes hochgeladen.
Der Beitrag zur Erklärung chronischer Schmerzerkrankungen nimmt am Fast Forward Science Webvideo-Wettbewerb 2020 teil. Hier können Sie das Video ansehen.
HN 21.07.2020

Pregabalin wird gegen Nervenschmerzen, Epilepsie (bei dieser Diagnose als Zusatztherapie) und generalisierte Angststörung eingesetzt. Manche Ärzte verschreiben es aber auch bei anderen Diagnosen, obwohl dieser Wirkstoff dafür keine Zulassung hat.
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft veröffentlichte einen Arzneimittelbericht, in dem auf das Abhängigkeitspotential von Pregabalin (Produktname z.
B. Lyrica®) hingewiesen wurde.
HN 31.03.2020