Aktuelles für Schmerzpatienten

berarbeitetes Bild von Engin Akyurt auf Pixabay
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Bild von Larisa Koshkina auf Pixabay
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Liebe Freunde von UVSD SchmerzLOS e. V.,

ein ganz besonderes Jahr geht zu Ende. Wir hoffen, dass Sie von dem Virus, der die ganze Welt beherrscht, verschont geblieben sind.

 

 

Ihnen und Ihren Lieben wünschen wir ein ruhiges Weihnachtsfest und einen schönen Jahreswechsel. Halten Sie uns auch weiterhin die Treue – und seien Sie auf das kommende Jahr, in dem UVSD SchmerzLOS e. V. sein 10-jähriges Bestehen feiert, gespannt.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Gruppen-Begleitern und unseren Beauftragten für die geleistete Arbeit. Ohne Euch könnten wir nicht so viele positive Dinge bewirken.

 

Bleiben Sie „negativ“ und denken Sie positiv!

Wir sind für Sie da!

 

Ihr Vorstand von UVSD SchmerzLOS e. V.

 

Heike Norda, Hartmut Wahl, Dr. Nicolas Jakobs


UVSD SchmerzLOS e. V. feiert sein 10-jähriges Bestehen.

Wir benötigen Ihre Geschichte!

UVSD SchmerzLOS e. V. feiert im kommenden Jahr bereits sein 10-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund schreiben wir einen Geschichtenwettbewerb aus. Wir benötigen Ihre authentischen Berichte und Erlebnisse als Schmerzpatient/in, um in Gesprächen mit Politikern, Ärzten, Fachverbänden usw. das Leid der Schmerzpatienten zu schildern. Vielfach ist das mit den chronischen Schmerzen verbundene Leid unbekannt und wird viel zu wenig in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Jede 10. Einsendung wird mit einem Buchpreis prämiert. Also ran an den Computer oder Stift und Papier! Der Einsendeschluss ist der 15.01.2021. Wir nehmen aber bereits jetzt Ihre Geschichten an

 

HN 13.08.2020

 

Sehen Sie hier unsere Ausschreibung.

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Ausschreibung zum Jubiläum von UVSD SchmerzLOS e. V.
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Bild von httpsmegapixel.click - CC0 photos for free auf Pixabay
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Wichtige Information zu Metamizol (Produktnamen z. B. Novalgin, Novaminsulfon)


Die Zulassungsinhaber metamizolhaltiger Arzneimittel informieren in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über Fälle eines arzneimittelbedingten Leberschadens (drug-induced liver injury, DILI) unter der Behandlung mit Metamizol.

 

Es wurden Fälle eines arzneimittelbedingten Leberschadens (drug-induced liver injury, DILI) unter der Behandlung mit Metamizol berichtet.

Patienten sollten darüber aufgeklärt werden,

  • wie sie Frühsymptome erkennen, die auf einen arzneimittelbedingten Leberschaden hinweisen.
  • die Einnahme/ Anwendung von Metamizol zu beenden, sobald solche Symptome auftreten, und sich an einen Arzt zu wenden, um die Leberfunktion zu prüfen und zu überwachen.

 

Metamizol sollte bei Patienten, bei denen unter der Behandlung mit Metamizol ein Leberschaden aufgetreten ist, für den keine andere Ursache gefunden werden konnte, nicht wieder angewendet werden.

 

Produktinformationen werden aktualisiert

Die Produktinformation in Abschnitt 4.4 („Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung“) und 4.8 („Nebenwirkungen“) der Fachinformation sowie die Gebrauchsinformation werden entsprechend aktualisiert.

Hintergrundinformationen

Metamizol ist ein nicht-opioides Pyrazolonderivat und besitzt analgetische, antipyretische und spasmolytische Eigenschaften.

Es hat bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen folgende zugelassene Anwendungsgebiete:     

  • Akute starke Schmerzen nach Verletzungen oder Operationen
  • Koliken
  • Tumorschmerzen
  • sonstige akute oder chronische starke Schmerzen, soweit andere therapeutische Maßnahmen nicht indiziert sind
  •   hohes Fieber, das auf andere Maßnahmen nicht anspricht

Kürzlich identifizierte neue Informationen über Leberschäden gaben Anlass zu einer umfassenden Überprüfung der Daten hinsichtlich des Potenzials von Metamizol, einen arzneimittelbedingten Leberschaden hervorzurufen.

 

Im Rahmen der Prüfung wurden vom Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) der EMA Informationen aus allen verfügbaren Quellen, einschließlich Berichten über unerwünschte Arzneimittelwirkungen und in der wissenschaftlichen Literatur publizierten Studien berücksichtigt.

Die Leberschäden zeigten vorwiegend ein hepatozelluläres Muster und traten wenige Tage bis Monate nach Behandlungsbeginn auf. Anzeichen und Symptome schlossen erhöhte Leberenzymwerte im Serum mit oder ohne Ikterus ein, häufig im Zusammenhang mit anderen Arzneimittelüberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Hautausschlag, Blutbildveränderungen, Fieber und Eosinophilie) oder begleitet von Merkmalen einer Autoimmunhepatitis. Bei einigen Patienten trat nach erneuter Anwendung wieder ein Leberschaden auf.

Der Pathomechanismus des metamizolbedingten Leberschadens ist nicht eindeutig geklärt. Aus verfügbaren Daten ergeben sich jedoch Hinweise auf einen immun-allergischen Mechanismus.

Potenziell schwerwiegende Folgen sind möglich

Ein arzneimittelbedingter Leberschaden kann potenziell schwerwiegende Folgen haben, einschließlich eines akuten Leberversagens mit der Notwendigkeit zur Lebertransplantation.

Basierend auf der kumulativen klinischen Erfahrung mit Metamizol von nahezu 100 Jahren und dem Ausmaß der Patientenexposition gegenüber dem Arzneimittel wird das Auftreten eines Leberschadens durch Metamizol als sehr selten eingeschätzt. Allerdings kann die genaue Häufigkeit nicht berechnet werden.

 

Frühes Erkennen eines Leberschadens ist wichtig

Es ist sehr wichtig, dass ein möglicher Leberschaden frühzeitig erkannt wird. Patienten sollten daher darüber aufgeklärt werden, auf Symptome eines möglichen Leberschadens zu achten, und angewiesen werden, die Einnahme/ Anwendung von Metamizol zu beenden und einen Arzt aufzusuchen, sollten entsprechende Symptome auftreten.

Dem medizinischen Fachpersonal wird empfohlen, die Leberfunktion bei Patienten mit Anzeichen und Symptomen, die auf eine Leberschädigung hinweisen, zu überprüfen und zu überwachen.

Metamizol sollte nicht erneut angewendet werden, wenn es unter der Behandlung mit Metamizol zu einem Leberschaden kam und für den keine andere Ursache gefunden werden konnte.

 

Quelle: Gelbe Liste

Stand: 15.12.2020

 


Versorgung in der Schmerztherapie

 

„UVSD SchmerzLOS e. V. wendet sich entschieden gegen die Aussage der Bundesregierung, dass schmerztherapeutische Behandlungsoptionen in einem hohen Umfang bundesweit und krankenkassenübergreifend bestehen. Der Vorstand zeigt Gesundheitsminister Spahn sowie den Abgeordneten des Gesundheitsausschusses die Mängel aus Sicht der Schmerzpatienten auf.“

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Pressemitteilung: Versorgung in der Schmerztherapie
Brief Spahn UVSD SchmerzLOS e. V..pdf
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Beim Einkaufen UVSD SchmerzLOS e. V. unterstützen


Bild von Niek Verlaan auf Pixabay
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Ganz ohne zusätzliche Kosten können Sie die Patientenorganisation UVSD SchmerzLOS e. V. unterstützen, indem Sie Ihre Online-Einkäufe über das Portal „Gooding“ abwickeln. Der Käufer sucht sich einen der über 1600 Prämienshop aus. Man wählt vor dem Kauf eine Organisation aus, den man mit einer Prämie unterstützen möchte; in diesem Fall UVSD SchmerzLOS e. V. Der Kauf wird wie immer über den jeweiligen Onlineshop abgewickelt, und die gewählte Organisation erhält eine Prämie. Zur Erleichterung kann der Nutzer die Gooding-Toolbar in seinem Browser installieren. Gooding garantiert die Einhaltung der Datenschutzvorschriften. Das Ganze kostet keinen Cent extra, denn die Prämien kommen von den Unternehmen.

 

Smile.Amazon unterstützt UVSD SchmerzLOS e. V.
Wer auf der Plattform Amazon Einkäufe tätigt, kann ohne Mehrkosten einen geringen Anteil des Umsatzes für UVSD SchmerzLOS . V. generieren.

 

Dazu kaufen Sie bei smile.amazon.de ein. Dort erhalten Sie die gleiche Auswahl, gleiche Preise, gleiche Vorteile, die Sie von Amazon kennen. Sie wählen die gemeinnützige Organisation aus, die Sie unterstützen wollen. Amazon überweist dann 0,5% der Summe Ihrer qualifizierten Einkäufe aus eigener Tasche - ohne Extrakosten für Sie.    

 

HN 17.08.2020


Das bio-psycho-spziale Modell - Erklärung chronischer Schmerzerkrankungen

Das Deutsches Kinderschmerzzentrum der Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln hat ein Video zum bio-psycho-sozialen Schmerzmodell für Junge Erwachsene erstellt und auf dem Youtube-Kanal des APPLAUS Projektes hochgeladen.

Der Beitrag zur Erklärung chronischer Schmerzerkrankungen nimmt am Fast Forward Science Webvideo-Wettbewerb 2020 teil. Hier können Sie das Video ansehen.

 

HN 21.07.2020

 





Warnhinweis - Pregabalin

Bild von httpsmegapixel.click - CC0 photos for free auf Pixabay
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Pregabalin wird gegen Nervenschmerzen, Epilepsie (bei dieser Diagnose als Zusatztherapie) und generalisierte Angststörung eingesetzt. Manche Ärzte verschreiben es aber auch bei anderen Diagnosen, obwohl dieser Wirkstoff dafür keine Zulassung hat.

 

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft veröffentlichte einen Arzneimittelbericht, in dem auf das Abhängigkeitspotential von Pregabalin (Produktname z. B. Lyrica®) hingewiesen wurde.

Lesen Sie hier weiter...
Pregabalin wird gegen Nervenschmerzen, Epilepsie (bei dieser Diagnose als Zusatztherapie) und generalisierte Angststörung eingesetzt. Manche Ärzte verschreiben es aber auch bei anderen Diagnosen, obwohl dieser Wirkstoff dafür keine Zulassung hat.

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft veröffentlichte einen Arzneimittelbericht, in dem auf das Abhängigkeitspotential von Pregabalin (Produktname z. B. Lyrica®) hingewiesen wurde. Dies trifft vor allem bei Patienten mit begleitender Substanzabhängigkeit (insbesondere bei Einnahme von Opioiden, also bestimmten stark wirksamen Schmerzmitteln) zu. Es wird dabei empfohlen, Pregabalin bei Patienten mit vorbestehender Substanzabhängigkeit zu vermeiden und falls die Therapie erforderlich ist, den Patienten engmaschig bezüglich Fehlgebrauch zu beobachten. Möglicherweise kann der Arzt die Gabe von Gabapentin in Erwägung ziehen. Aber auch Gabapentin kann bei drogenabhängigen Patienten zu lebensbedrohlichen Nebenwirkungen führen. Lebensbedrohliche Komplikationen bei Vergiftungen sind in Einzelfällen bei Einnahme von Pregabalin bei Mischkonsum von Benzodiazepinen (bestimmte angsthemmende Beruhigungsmittel), Alkohol und anderen Drogen beschreiben worden.

Sollten Sie Pregabalin von Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin verschrieben bekommen haben, sprechen Sie mit ihm / ihr vertrauensvoll über diese Warnung. Bitte setzen Sie keinesfalls ohne Rücksprache mit Ihrem verordnenden Arzt das Medikament eigenständig ab! Verändern Sie die Dosis nicht ohne Rücksprache!

HN 31.03.2020



UVSD SchmerzLOS e. V. veröffentlicht seine politischen Forderungen

Bild von Kevin Schneider auf Pixabay
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Die UVSD SchmerzLOS e. V. hat ihre politischen Forderungen herausgegeben. Hierin heiß es u. a., dass die Versorgung von Schmerzpatienten verbessert werden muss. Auch fordert UVSD SchmerzLOS e. V., dass Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, gestärkt werden sollten.

Lesen Sie hier den gesamten Text.

HN 23.02.2020